Als erstes fahren wir aus Cuzco raus und besichtigen einige wichtige Inka-Anlagen. In Saqsaywaman wurden Steine verbaut, die über 130 Tonnen schwer sind und man fragt sich wie diese Gewichte bewegt worden sind.
In einer Anlage besichtigen wir einen unterirdischen Raum der wahrscheinlich für Ritualen oder Operationen genutzt wurde.
Die Inka haben bereits OP’s am Gehirn durchgeführt. Joche, unser Reiseleiter, wollte dass an Claudi demonstrieren aber wir konnten ihn gerade noch davon abbringen…
Cuzco selbst hat etwa 400.000 Einwohner und ist die bisher schönste Stadt auf unserer Reise.
Die Gebäude sind alle im Kolonialstil gebaut und mit gebrannten Dachziegeln versehen. Durch die engen Gassen, die Freundlichkeit der Bewohner und die kulturellen Stätten hat Cuzco einen ganz besonderen Charme.
In Cuzco besichtigen wir einige Kirchen, die alle auf den Grundmauern ehemaliger Inka-Tempel errichtet worden sind.
Das besondere der Religion ist der Synkretismus. Da die Menschen damals vom katholischen Glauben überzeugt werden sollten, mussten viele Einheimische die neuen Kirchen schnell mit aufbauen und man sieht in vielen Bildern und Verzierungen die Wichtigkeit des einheimischen Glaubens. Häufig wurde dieser in Bildern versteckt. So haben alle Madonnen ein bergförmiges Kleid an, die Dualität von Sonne und Mond findet man häufig und im Bild des Abendmales liegt ein Meerschweinchen auf dem Tisch. Die großen goldenen Altäre im Andenbarockstil verziert zeigen die große Kunstfertigkeit der Einheimischen.
Die zentralen Plätze in Cuzco laden zum Verweilen ein und wir beobachten die Einheimischen und Touristen.
In einem typischen Restaurant, dem Inka-Grill, lassen wir es uns schmecken. Dazu gehört natürlich das einheimische Cusquena Bier und eine Inka-Cola.
An diesen Gummibärensaft haben wir uns mittlerweile gewöhnt und er stellt eine gute Alternative zu Wasser dar… Auf unserer Tour durch die Stadt besuchen wir auch einige Märkte, die wirklich interessant sind.
Es wird alles gehandelt, von der Wurzel und Gewürze über Fleisch, Obst und Gemüse bis hin zu Blumen und Kleidung. Am Abend besuchen wir dann noch ein Theater mit typischer Musik, Tänzen und Trachten aus den verschiedenen Regionen rund um Cuzco und fallen müde ins Bett.

